Warenkorb

Warenkorb ist leer

Suchen

Suchbegriff:


zuletzt angesehen

Keine Artikel gefunden

Beratung

Öffnungszeiten Ladengeschäft
Mo.-Fr.   09:30 - 18:00
Sa.         09:30 - 13:00

Telefonischer Bestellservice
Mo.-Fr.   08:00 - 12:00               13:00 - 17:00
Do. Abend bis     18:00
Sa.         09:30 - 13:00

Tel:  0831 960 989-0
Fax: 0831 960 989-21

Login

Kundennummer:

PLZ:



Landenberger Vater und Sohn


Unsere Zucht

Beide, mein Vater und ich, züchten Vögel schon seit unserer Jugend.
                       
Angefangen hat alles, wie bei vielen, mit Kanarien und Mischlingen, über verschiedenste Weichfresser wie z.B. Pirol und Kuckuck, bis hin zu einheimischen Cardueliden wie Dompfaff, Stieglitz, Zeisig, sowie einigen fremdländischen Zeisigen. Inzwischen sind wir beide bei den Prachtfinken gelandet. Da wir uns aber von einigen Arten nie ganz trennen konnten oder besser gesagt wollten, halten wir daneben noch Bartmeisen, Amethystglanzstare, Hausrotschwänze und Nachtigallen. Diese Weichfresser bleiben jedoch ganzjährig in den Außenvolieren, da wir sichtlich vom Klima verwöhnt sind und nur selten strenger Frost herrscht. Milde Winter sind eher die Regel als die Ausnahme.

Den Schwerpunkt unserer Zucht bildet die faszinierende Gruppe der Prachtfinken, von denen 60 Paare in unserer Zuchtanlage ihr zu Hause haben.

 

 Zuchtanlage


Das Vogelhaus im Garten hat 6 Flüge, die ca. 2m lang x 1m breit x 2,5m hoch sind. Daran angeschlossen befinden sich ebenso große, überdachte Außenvolieren. Im Winter ist das Haus auf ca. 20 °C beheizt. Die Ausflüge sind dann geschlossen und werden erst wieder je nach Witterung im April oder Mai geöffnet und bis Ende Oktober manchmal auch Mitte November offen gelassen.

Neben dem Haus befinden sich ebenfalls noch 5 Volieren, wovon aber nur eine direkten Zugang zum Vogelhaus hat. Die Volieren sind untereinander durch kleine Durchflüge (Schieber) verbunden, so dass die Vögel von einer Voliere in die andere fliegen können. Dies hat sich im Winter bewährt, da wir die kleinen  Volieren aussen mit Glasschiebetüren schliessen können und so die Vögel von den grossen Volieren in die wärmeren, kleinen Volieren fliegen koennen, um dort zu übernachten. Die Vögel lassen sich auch wesentlich einfacher in der kleinen Voliere fangen, was den Stress auf ein Minimum verringert
Im Vogelhaus befinden sich noch 80 x 50 x 50 Boxen an der gegenüberliegenden Wand, in die wir die Jungen nach dem Absetzen von den Eltern unterbringen, um beobachten zu koennen, ob die Jungvoegel auch wirklich futterfest sind.


An der Box befindet sich ein Ausstellungskäfig, in dem wir Wasser und Kolbenhirse reichen. Da die Jungen sehr gern Kolbenhirse aufnehmen, sind sie oft in dem Käfig anzutreffen. So sind sie schon mit dem Käfig vertraut, wenn sie vielleicht später einmal auf eine Ausstellung gehen. Die zwischenzeitliche Unterbringung in der Box verringert die Eingewöhnungszeit für die Tiere. Nach 14 Tagen setzen wir die Jungen dann in die Volieren, wo sie den Sommer über ungestört verbringen.


Die afrikanischen Prachtfinken vermehren sich am besten in den Innen- und Außenvolieren. Dort haben sie die Möglichkeit, freistehende Nester zu bauen. Auch die Bartmeisen befinden sich in diesen Volieren. Bei den australischen Prachtfinken züchten wir pro Art mit ca. fünf Paaren in 80*50*50 Zuchtboxen.

 

Unsere Käfige werden einmal pro Woche gereinigt. Als Bodenbelag dient die Tageszeitung. Das Säubern ist sehr wichtig, um Krankheiten vorzubeugen und auch fühlen sich die Tiere in einer sauberen Umgebung wohler.

Wir züchten die meisten Prachtfinken in Zuchtboxen mit halboffenen Nistkästen, die außen an den Käfigen angebracht sind. Die Deckel der Kästen sind abnehmbar und an der Rückseite befindet sich ein Kartenhalter in dem sich die Zuchtkarte des jeweiligen Paares befindet. Die Aussennistkaesten haben sich sehr bewährt, da die Vögel beim Brutgeschäft nicht gestört werden, wenn man sich im Raum befindet. Die Vögel können einen nicht sehen und bleiben auf dem Nest sitzen. Auch kann man die Nester leichter kontrollieren und muß nicht immer in den Käfig greifen, um an das Nest zu gelangen.

 

Fütterung

Als Grundfutter füttern wir die Mischung für Prachtfinken, dem wir noch Einzelsaaten selbst zumischen, so z.B. Knaulgras, das von allen Vögeln sehr gern angenommen wird. Desweiteren füttern wir während der Zucht noch Keimfutter, das sich aus Silberhirse, Japanhirse, Mungbohnen und Exotenmischfutter zusammensetzt. Das Keimfutter wird mit (Sittichspezial) Aufzuchtfutter der Firma Aleckwa vermischt. Die Vögel nehmen es sehr gut an. Auch füttern wir noch halbreife Silberhirse und rote Kolbhirse, die wir immer ausreichend tiefgefroren haben und bei Bedarf auftauen und verfüttern.


An tierischem Futter stehen je nach Art Pinkymaden, Buffallowürmer, sowie Ameiseneier tiefgefroren zur Verfügung. Als tierisches Lebendfutter sind die Mehlwürmer, allein schon wegen der Bartmeisen, vom Speisezettel nicht mehr weg zudenken.

Den Vögeln steht ganzjährig eine Mineralienmischung mit Gritstein zur Verfügung.

Selbstverständlich, und das finden wir ist bei allen Vogelarten sehr wichtig, wird das Trink- und Badewasser täglich einmal, in den Volieren manchmal sogar zweimal am Tag gewechselt. Die Tiere baden unheimlich gern, was sich sichtlich positiv auf das Wohlbefinden und Gefieder der Vögel auswirkt.

Keimfutterherstellung:

wir mischen unser Futter zum Keimen selbst aus: 
                                                                                                       
                                                                        1/3 Mischung Keimfutter-Prachtfinken
                                                                        1/3 Japanhirse
                                                                        1/3 Silberhirse

Dieses wird dann eine Stunde in Wasser eingeweicht und danach gut durchgespült.

Nun wird das Futter in eine flache Schale ca. 3cm dick gegeben, abgedeckt und über den Heizkörper gestellt. Es wird am übernächsten Tag gut durchgespült und auf ein Papier zum Abtrocknen gelegt. In einem Schälchen wird Rusk  aufgequollen, das dann zusammen mit Eifutter und geriebenen Karotten ins Keimfutter gemischt wird. Nun ist es zum verfüttern bereit. Das Keimfutter wird täglich frisch angemacht und nicht über mehrere Tage aufgehoben.
Diese Mischung wird von allen unseren Prachtfinken sehr gern angenommen.

Die flachen Tonschälchen werden jeden Tag gewechselt und gespült, um Krankheiten vorzubeugen.


 

Unsere Zucht


Unsere Zucht besteht aus ca. 60 Paaren, hauptsächlich australischen Prachtfinken.

Außerdem haben wir in unserem Bestand einige Paare afrikanischer Prachtfinken,

sowie exotische Stare und einheimische Bartmeisen, sowie Nachtigallen.

An Prachtfinken bewohnen zur Zeit folgende Arten unsere Anlage.

Deutscher Name                                wissenschaftlicher Name                  englischer Name

Dornamadinen                                   Aegintha temporalis              Red-Browed Finches

Zeresamadinen                                  Aidemosyne modesta           Plumheaded Finches

Ringelamadinen                                 Stizoptera bichenovii             Double-Barred Finches

Gemalte Amadine                              Emblema pictum                     Painted Firetail Finches

Weißbrüstige Schilffinken                  Pictorella Munias                    Heteromunia Pectoralis                    

Schwarzbauch Sonnenastrild            Crimson Finch                        Neochmia phaeton               

Forbes´ Papageiamadine            Three - colouredParrot Finch       Amblynura tricolor               

Peales -Papageiamadin                 Peale´s Parrot Finch                  Amblynura prasina               

Buntkopf-Papageiamadine              Red eared Parrot Finch            Amblynura coloria               

Senegalamaranten                       Lagonosticta senegala               Red-billied Firefinch  

Rotmaskenastrilden                       Pytilia hypogrammica                Yellow-winged Pytilia

Buntastrilden                                      Pytilia melba                          Common Melba

Blaukopf-Schmetterlingsfink    Blue-capped Gordon Bleu              Uraeginthus cyanocephalus                 

Schönbürzel                                  Lavender Waxbill                  Glaucestrilda caerulescens              

Dybowskis-Tropfenastrild                 Dybowski´s Twinspot       Euschistospiza dybowski            

Grauastrild                                    Red-eared Waxbill                       Estrilda troglodytes               

Brauner Tropfenastrild                     Brown Twinspot                       Clytospiza monteiri               

Granatastrild                                   Common Grenadier                   Uraeginthus granatina                     

Schwarzbauchamarant                    Black-bellied Firefinch               Lagonosticta rara